Eröffnung
Valentina Minnig, Gernot Wieland

28. August 2020, 18 Uhr

Gernot Wieland, Thievery and Songs, 2016

Gernot Wieland, Ink in Milk, 2018

Valentina Minnig, Insect Club, Saint Luke, Zürich, 2019

Valentina Minnig, 39 38, Kunsthaus Glarus, 2018

Die Doppelausstellung vereint Arbeiten von Kunstschaffenden zweier verschiedener Generationen. Die installativen Werke von Valentina Minnig (*1991 in Chur/CH, lebt und arbeitet in Zürich/CH) bedienen sich einfacher, teilweise auf der Strasse gefundener Materialien, um raumgreifende Interventionen zu gestalten. Diese erzeugen nicht nur einen Zustand der Fragilität, sondern reflektieren oft die direkte Umgebung eines Ortes. Gleichzeitig hinterfragen sie von Menschen gestaltete Zeichen und Formen sowie unsere Beziehung zur Natur. Die künstlerische Praxis von Gernot Wieland (*1968 in Horn/AT, lebt und arbeitet in Berlin/DE) basiert auf der Dekonstruktion von Narrationen. Humorvoll schweben seine Arbeiten zwischen Fiktionalem und Dokumentarischem und illustrieren die Absurditäten des Alltags, die Inkongruenzen von Neurosen – dies sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren. Wissenschaftliche und paraakademische Recherchen sind das Fundament dieser Werke, die sich als Diagramme, aber auch als Lecture-Performances oder 16mm-Filme im Ausstellungsraum konkretisieren.

Die Ausstellung von Valentina Minnig wird unterstützt von Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung, Stiftung Erna und Curt Burgauer sowie SWISSLOS/Kulturförderung, Kanton Graubünden. 

Die Ausstellung von Gernot Wieland wird unterstützt von Österreichisches Kulturforum Bern.

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