«La fine ligne»
mit Linus Bill + Adrien Horni, Simone Holliger,
Marine Julié und Simon Paccaud

25. Januar – 9. August 2020

Marine Julié, La Nuit, 2020. Courtesy: die Künstlerin. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Marine Julié und Simon Paccaud. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Simon Paccaud und Simone Holliger. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Linus Bill + Adrien Horni, Scuplture, p.15, 2018. Courtesy: Acrush, Zürich. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Simon Paccaud, Simone Holliger und Linus Bill + Adrien Horni. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simone Holliger, Green frame figure, 2020. Courtesy: die Künstlerin; Galerie Nicolas Krupp, Basel. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simone Holliger, Green frame figure (Detail), 2020. Courtesy: die Künstlerin; Galerie Nicolas Krupp, Basel. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Simone Holliger, Linus Bill + Adrien Horni und Simon Paccaud. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Linus Bill + Adrien Horni, Simon Paccaud und Marine Julié. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Simon Paccaud und Marine Julié. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simone Holliger, Skulptur (neu verhandelt), 2020. Courtesy: die Künstlerin; Galerie Nicolas Krupp, Basel. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simone Holliger, Skulptur (neu verhandelt), 2020. Courtesy: die Künstlerin; Galerie Nicolas Krupp, Basel. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simone Holliger, Skulptur (neu verhandelt), 2020. Courtesy: die Künstlerin; Galerie Nicolas Krupp, Basel. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Linus Bill + Adrien Horni, Marine Julié und Simon Paccaud. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Simon Paccaud, Cellular 20, 2020. Courtesy: der Künstler. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Linus Bill + Adrien Horni. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Linus Bill + Adrien Horni und Marine Julié. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Linus Bill + Adrien Horni. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Linus Bill + Adrien Horni, Bronze, p. 329, 381, 2020. Courtesy: Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern, Amt für Grundstücke und Gebäude. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Ausstellungsansicht «La fine ligne», mit Werken von Marine Julié und Linus Bill + Adrien Horni. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Marine Julié, Le Chat, 2020. Courtesy: die Künstlerin. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Sebastian Schaub

Eröffnung: Fr, 24. Januar, 18 Uhr
Führung am Dienstag: Di, 4. Februar, 18 Uhr
(anschliessend Einführung für Lehrpersonen)
Kunst-Häppchen: Do, 27. Februar, 12.30 Uhr
Kunst über Mittag: neues Datum folgt 
Führung am Sonntag: neues Datum folgt 

Die Gruppenausstellung «La fine ligne» vereint in einem gemeinsamen Projekt vier künstlerische Positionen, die trotz verschiedener Ansätze vergleichbare ästhetische Attitüden pflegen. Die Ausstellung basiert auf neuen Produktionen, die teilweise spezifisch für die Räume der Kunst Halle Sankt Gallen realisiert wurden, und verfolgt die Idee einer Verschachtelung und Überlagerung von Formen und künstlerischen Sprachen. Es findet nicht nur eine Gratwanderung statt, sondern auch eine Hinterfragung der verschiedenen, oft artifiziellen Grenzen zwischen Zeichnung und Malerei, der Hierarchien zwischen den Materialien wie Marmor und Papier oder der fliessenden Definitionen vom Modernen zum Zeitgenössischen.

Die eingeladenen Künstler*innen sind alle in den 80er-Jahren geboren und in der Schweiz aktiv und/oder an schweizerischen Kunstschulen ausgebildet worden. Von einer Generation zu reden wäre zu hoch gegriffen, aber alle scheinen sich in ihrem Schaffen für die Grenzen der Genres und der Materialien zu interessieren. Genau um diese ‹fine ligne› herum – unsichtbare Grenze und vielleicht auch zeichnerische Geste – entwickeln sie ihre Werke. So bearbeiten Linus Bill + Adrien Horni Bilder im Kollektiv, verfremden diese, arrangieren sie neu und vereinen in ihnen – nicht ohne gewissen Humor – Druckgrafik und Skulptur. Simone Holliger arbeitet mit Papier und schafft daraus raumfüllende Skulpturen, die die Fragilität des Materials vergessen lassen und die epische Geste der männlichen Bildhauerei als lächerlich entlarven. Bei Marine Julié wiederum steht die Malerei im Zentrum, für die sie mit einer einfachen Linienführung ein zeit- und genderloses Universum schafft, das zwischen Höhlenmalerei und New Yorker Street Art der 80er-Jahre schwebt. Simon Paccaud schliesslich reflektiert die heutige visuelle Umwelt und die Abstraktion, indem er verschiedenste Träger und Techniken verwendet und das Prinzip der Autorschaft im kollektiven Schaffen hinterfragt.

Linus Bill
*1982 in Biel/CH, lebt und arbeitet in Biel/CH

Adrien Horni
*1982 in Genf/CH, lebt und arbeitet in Biel/CH

Simone Holliger
*1986 in Aarau/CH, lebt und arbeitet in Genf/CH

Marine Julié
*1984 in Agen/FR, lebt und arbeitet in Brüssel/BE, Como/IT und Baden/CH

Simon Paccaud
*1985 in Neuchâtel/CH, lebt und arbeitet in Cully/CH und Renens/CH


Die Ausstellung wird unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. 

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