Nora Steiner
«Totale»

5. März – 22. Mai 2016

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Ausstellungsansicht, Nora Steiner «Totale», 2016

Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

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Nora Steiner, Nr. 14, 2011-2016 (Detail)

Photo: Stefan Jaeggi

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Nora Steiner, Nr. 14, 2011-2016 (Detail)

Photo: Stefan Jaeggi

Eröffnung: Fr, 4. März 2016, 18 Uhr
Führung I/Einführung für Lehrpersonen: Di, 8. März 2016, 18 Uhr
Episodes Culturels #3: So, 13. März, 17 Uhr
Kunst für 5- bis 100-Jährige: So, 20. März 2016, 14 Uhr
Kunst-Häppchen: Do, 7. April 2016, 12.30 Uhr
Malnachmittag: Mi, 4. Mai 2016, 14 Uhr
Kunst über Mittag: Do, 12. Mai 2016, 12 Uhr
Führung II: So, 22. Mai 2016, 15 Uhr

Nora Steiner (*1981, Zürich) beschäftigt sich mit Wahrnehmungsphänomenen und bedient sich dabei der Grundlagen der Malerei. Nach Rezepten aus der Renaissance malt sie in dünnen, farbigen Schichten in altmeisterlicher Lasurtechnik auf einen Kreidegrund. In der Kunst Halle Sankt Gallen stellt sie einen Werkzyklus vor, an dem sie während der letzten fünf Jahre gear- beitet hat. Es handelt sich um grossformatige Leinwände, welche die Künstlerin mit farbigen Lasuren in technisch aufwendigen Prozessen langsam verdichtete. Der Serie zugrunde liegt Nora Steiners Interesse für schwarze Löcher. Da die Gravitation eines schwarzen Loches so extrem stark ist, dass aus seinem Raumbereich keine Materie und auch kein Lichtsignal nach aussen gelangen kann, gilt die direkte Beobachtung als unmöglich. Insbesondere das Paradox, etwas malerisch festzuhalten, das zwar existiert, von dem es aber kein Abbild gibt, fasziniert die Malerin und gilt ihr als Leitgedanke für ihre Arbeit. In den sieben Gemälden beschäftigt sich Nora Steiner intensiv mit Verdichtungen und Leerstellen, mit Ein- und Ausgängen, mit Inhalt und Inhaltslosigkeit. Dabei geht es ihr stets darum, durch den Akt des Malens Tiefe zu erreichen. Ein ununterbrochenes Umstülpen und wiederholtes Hinter- fragen hat die Künstlerin dazu bewogen, die Bilder durch stetige Farbüber- lagerungen immer dunkler werden zu lassen. Durch diesen intensiven ästhe- tischen Forschungsprozess nähert sich Nora Steiner malerisch dem Unbekann- ten und Unsichtbaren an. Das Resultat sind spektakuläre Bilder, die trotz ihrer Reduziertheit eine starke räumliche Präsenz entfalten. Ein anlässlich der Ausstellung erschienenes Künstlerheft mit Detailansichten der Gemälde liegt für die BesucherInnen zum Mitnehmen bereit.

Nora Steiner (*1981, Zürich) lebt und arbeitet in Zürich. Sie studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (2003-2007), wo sie ausserdem einen Master of Arts in Fine Arts absolvierte (2013-2016). Einzelausstellungen (Auswahl): Sollbruchstelle 03, Zürich (2015); message salon, Perla Mode, Zürich (2013). Gruppenausstellungen (Auswahl): Museum Bärengasse, Zürich (2014); Cité des Arts, Paris; Zementfabrik Areal, Brunnen; Dienstgebäude, Zürich (2012); Freiraum Quartier 21 International, Wien (mit Küng-Caputo) (2011); Löwenbräu-Areal Zürich (2010).

 

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